Unsere Erste

Saison:

2022/2023

Spielklasse:

Sparkassenoberliga

Trainer:

Jürgen Fischer, Maik Uischner, Otto Winkler

Mannschaftsleiter:

Andre Meissner

 

Training:

Di 19:00–21:00 Uhr
Do 19:00–21:00 Uhr
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Aktuelle Informationen

Zweistellige Torchancenanzahl für Blau-Weiß

Zweistellige Torchancenanzahl für Blau-Weiß

Es begann mit guten Angriffen unserer Blau-Weißen. Ein
lang gespielter Ball von Lange erreichte Reime, leider wurde er im Dribbling gestoppt. Den ersten
Torschuss brachte Klappan, leider knapp am Gästetor vorbei. In der 9. Min. bekam Winter den Ball von
Reime, aber auch dessen Schuss aus 12 Meter ging am Tor vorbei. Der lauffreudige Grohmann
erkämpfte und erlief sich ein Zuspiel von Dittmann, weitergeleitet zu Zielezinski und dessen Schuss
wiederum am Tor vorbei. Kurz danach gutes Abspiel von Reime zum freistehenden Zielezinski und die
Führung schien fällig. Auch dieser Ball Zentimeter am Tor vorbei. Es waren 25 Minuten gespielt, als die
traditionell in gelb-schwarz spielenden Postler am Strafraum von Blau-Weiß auftauchte, und man ließ
Machate aus 20 Meter schießen. Mit den Fingerspitzen lenkte Schramm den unter der Querlatte
ankommenden Ball zur Ecke. Der Ball lief in unseren Reihen teilweise über mehrere Stationen, aber
weitere Schüsse und Torchancen von Reime, Klappan, Goldberg und Winter wurden von der Abwehr
einschl. Torwart abgewehrt oder die Bälle gingen am Tor vorbei. Nach dem 6. Eckball von Grohmann
hatte Reime gute Schussposition aber diesmal hielt der Torwart. Als Ziegler mit Ball am Fuß über 30
Meter gelaufen war kam sein Abspiel zu Goldberg zu kräftig und so nicht erreichbar. Hätte er doch aus
20 Meter geschossen. Wiederholte Schussversuche von Klappan (knapp vorbei), von Goldberg
(gehalten) und Grohmann (überhastet übers Tor) brachten nicht die Belohnung für ein absolut gutes
Spiel unserer Männer. In der 40. Minute zweite Chance für Post. Diesmal lässt man Winkler aus 20
Meter schießen, aber am Tor von Schramm vorbei. Auch nach Eckball Nr. 7 muss man konstatieren,
dass entweder diese Ecken zu harmlos für die gegnerische Abwehr sind oder aber unsere Stürmer den
Zweikampf scheuen. Sollte nicht auch mal ein anderer Schütze antreten, hier wäre eine Abwechslung zu
empfehlen, zumal Adam abwechselnd nach links und rechts laufen muss. Als der gut amtierenden Schiri
Tom Kottwitz von Hellerau-Klotzsche zum Pausentee bat war man sich in den Reihen der Blau-Weißen
Fans einig, mit dieser Anzahl von Chancen wären eigentlich zwei oder drei Spiele zu gewinnen. Auch
der Warnruf einiger Fans, hoffentlich fällt uns diese Nichtnutzung der Torchancen nicht auf die eigenen
Füße, muss erwähnt werden. Mit dem Wiederanpfiff von Schiri Kottwitz begann
ein absolut anderes Spiel ! Bestimmt haben unsere Trainer Fischer /Uischner darauf hingewiesen, das
vom Gegner mehr Einsatzbereitschaft, verbessertes Zweikampfverhalten und Angriffsdruck zu erwarten
ist. Wie dies von den Gästen umgesetzt wurde, zeigte sich vor allen in der Zweikampfführung. Als
unsere Elf das in der ersten Halbzeit gewohnte Spiel gestalten wollte, war sowohl die Ballannahme, als
auch die Weiterleitung des Balles schwierig, d.h. sofort war ein Gegner zum Zweikampf bereit und auch
erfolgreich. Jetzt hatten auch Lange, Ziegler, Nguyen und Dittmann mehr in der Abwehr zu tun, wobei
dies weitgehend gut gemeistert wurde. Ballpassagen, wie in der ersten Hälfte gut vorgetragen, kamen
ins stocken. Dabei ruhten sich Zielzinski, Klappan, Winter, Goldberg, Reime und Grohmann nicht aus,
sondern versuchten wiederholt ins Spiel zu kommen. Bei einem ersten Angriff von Post konnten wir noch
aufatmen, da der Schuss von Machate am Tor von Schramm vorbei ging. Aber wenig später wurde der
Ball von Brendle an unseren Strafraum geschlagen. Der ungedeckte Schulz bedankte sich mit kräftigen
Schuss und es stand 0:1 aus der Sicht von Blau-Weiß. In der Folgezeit Angriffsversuche von Blau-Weiß
und einer 100 %- Chance für Goldberg, der etwa 5 Meter vor dem Tor den Ball übers Tor schoss. In der
Schlussphase abwechselnde Angriffe beider Mannschaften. Lange rettete im Fallen, Nguyen mit langen
Bein gegen Kuhn und eine Minichance von Voigt wurde vergeben. Zweimal lief Schramm etwas
unmotiviert aus dem Tor. Der verdiente Ausgleich gelang nicht. Bleibt zu hoffen, dass die Auswertung
nach dem Spiel die gemachten Fehler aufzeigte und es bei Sachsenwerk wieder erfolgreicher wird.
Peter Lemme

Pokalspiel in Dobritz

Pokalspiel in Dobritz

Nach ausgeglichener 1. Halbzeit sorgte Zielezinski mit drei Toren für eine Entscheidung!
Ohne den erkrankten Dittmann und die verletzten Donath, M. Zumpe und Luttert trat Blau-Weiß im Pokal
beim Ortsnachbarn Dobritz an:

Die Spiele in Dobritz waren in den letzten Jahren stets hart umkämpft, und so erwarteten die Fans beider
Mannschaften ein spannendes Spiel. Mit Spielbeginn sorgten beide Vertretungen bei reg- nerischen
Wetter, mit wechselseitigem Angriffsfußball für eine leichte Erwärmung unter den Zu- schauern. Vom
Anstoß weg fiel das offensive Spiel der Blau-Weißen im Mittelfeld auf. So war es auch klar, dass
Goldberg und Zielezinski wiederholt angespielt wurden. Leider wurden die ersten Angriffe durch
Abseitspfiff, zwei zu lang gespielte Bälle und einen Kopfball von Goldberg nicht durch Torerfolge
gekröhnt. Aber auch die Gastgeber standen dem nicht nach. Bei Angriffen über die Außenpositionen
klärten Lange und Zumpe kompromißlos und die in der Mitte gespielten Bälle wurden von Goldmann
souverän geklärt. Als sich die Stürmer von Dobritz in Schussposition gebracht hatten war es Schramm,
der vor Haupt und wenig später Reime vor Haase klären konnte. Da die Freistöße der in Rot-Weiß

spielenden Dobritzer aus 30 bzw. 35 Meter vergeben wurden, gab es keine weitere Gefahr für Blau-
Weiß. Wiederholt war es Grohmann, der mit langen Läufen mit Ball am Fuß die Angriffe einleitete. Ein

Abspiel von ihm zu Zielezinski konnte „Robin“ nicht verwerten und auch der 30 Meter Sprint mit
nachfolgendem Schuss von Goldberg geht knapp am Dobritzer Tor vorbei. Ab der 35. Minute häuften
sich die Angriffe von Eintracht. Erst klärt der zurückgelaufene Reime zur Ecke, dann ließ Goldmann die
Blau-Weißen Fans den Atem anhalten, als sein Rückspiel zu Schramm und „Gott sei Dank“ an unserem
Tor vorbei ging. In dieser Phase fiel das starke Abwehrverhalten von Nguyen auf. Mehrmals klärte er mit
beachtlicher Konsequenz vor den Angreifern. Auch Zumpe rettet im Strafraum mit großem Einsatz. In
dieser Phase mussten wir auch vier Eckbälle in Folge abwehren. Trotzdem hätte Blau-Weiß in Führung
gehen können bzw. müssen. Zielezinski umkurvte zwei Gegenspieler, leider wurde sein Schuss von
Torwart Baumgart mit Fußabwehr gehalten. Die erste Halbzeit wurde durch einen Kopfball von Klappan,
der knapp am Tor vorbei ging, und einen Flankenball von Goldberg, den Zielezinski knapp verpasste
sowie zwei Schussversuchen von Grohmann abgeschlossen. Erfreuliche Steigerung von Blau-Weiß

mit großartigen Zielezinski als dreifacher Torschütze !Man kann und sollte die Steigerung von Blau-
Weiß (ähnlich wie in Weißig) in den Vordergrund der 2. Halbzeit stellen. Eben noch rettete erst

Goldmann und auch Schramm bei Angriffen der Dobritzer, als Zielezinski nach erfolgreichen Drippling
den Ball am Tor vorbei schießt. Ein Flankenball von der linken Seite erreicht wieder Zielezinski und
diesmal schießt er sofort und platziert das 1:0 in der 51. Minute. Dem folgte eine Eingabe von Grohmann
und ein Schuss von Winter, knapp am Tor vorbei. Als wiederholt Zielezinski den Ball in der 68.
Min.angespielt bekam, hebt er den Ball über den ihm entgegen kommenden Torwart zum 2:0 ins
Dobritzer Tor. Damit schien eine Vorentscheidung gefallen. Aber weit gefehlt, denn die Gastgeber gaben
sich nicht geschlagen. Bei einer hohen Eingabe brachte Schramm den Ball mit den Fingerspitzen vor
dem kopfballbereiten Storbeck zur Ecke und wenig später rettet Lange gegen Haase am Strafraumeck.
Vom Ehrgeiz gepackt wollte Goldberg auch ein Tor beisteuern, leider rettet Klengel mit langen Bein.
Goldberg und Zielezinski erlaufen sich wiederholt sogenannte lang gespielte Bälle, und ein gutes Abspiel
zu Winter verschießt „Tommy“ leider knapp. Dann wurde aus der Vorentscheidung in der 75. Minute
eine Entscheidung. Nach mehreren Zuspielen in den Reihen der Blau-Weißen erreicht wiederum
Zielezinski den Ball, kurzer Antritt und satter Schuss und es steht 3:0 für die Männer von der Pirnaer
Landstraße. Noch einmal hält Schramm großartig und als der mehrmals sehr hart attakkierte und
niemals aufsteckende Grohmann für Ziegler den Platz verließ, hat Schramm bei geplanter Ballaufnahme
etwa 14 Meter vor seinem Tor den Gegner am Bein getroffen. Rote Karte und 11 Meter schienen eine
sehr harte Entscheidung, zumal es keine Absicht von „Paul“ war, aber das 1:3 war gerechtfertigt. Als
Reime in der 90. Min. das 4:1 gelang, war dies eine Resultatsverbesserung, die unseren guten
Leistungen in der zweiten Halbzeit entsprach. Peter Lemme

Geschlossene gute blau-weiße Mannschaftsleistung

Geschlossene gute blau-weiße Mannschaftsleistung

Vor Spielbeginn fragten sich nicht nur das Trainergespann Fischer/Uischner ob unsere junge Truppe zwei aneinander folgende gute Leistungen bringen kann? 

Bei ungewohnten Bedingungen wie Minus 5 Grad und einem überfrorenen Kunstrasen musste unsere Mannschaft gegen
den seit drei Spielen ungeschlagenen Tabellenführer Löbtau antreten. Beide Kontrahenten begannen
nach erfolgreichem Pokalspieltag zuversichtlich und angriffsfreudig. Von beiden Torhütern wurde
Schramm zuerst gefordert. Erst lief er fast bis zur Strafraumgrenze um vor Minack den Ball zu erreichen.
Wenig später klärte er gemeinsam mit Dittmann. Als Mark im Zweikampf auf Winter landete, war dies der
Auftakt eines sehr guten Spiels von Tom. Gemeinsam mit Grohmann wurden beide Mittelfeldakteure zum
Kopf und Herz unserer Mannschaft. Nutznießer waren unsere Angreifer Zielzinski, Goldberg und
zunehmend auch Reime. Da auch Klappan und Zumpe gut aufgelegt waren, boten unsere Männer den
Löbtauern ordentlich Paroli. Die Gastgeber versuchten es überwiegend über die Außenpositionen, wo
aber Lange und Ziegler nichts anbren- nen ließen. Winter war zunehmend im Mittelfeld und im Angriff
aktiv. So landete sein kräftiger Schuss aus 18 Meter am Lattenkreuz des Löbtauer Tores. Drei weitere
Schussversuche von Klappan, Grohmann und Zielezinski verfehlten das Tor. Als Klappan mit dem Ball
weit nach links gelaufen war, landete sein Schuss in der 27. Minute aus relativ spitzen Winkel im langen
Eck zum 1:0 für Blau- Weiß. Leider folgte diesem Führungstor ein Wehrmutstropfen. Der in guter Form
spielende F. Zumpe musste wohl wegen „alter Verletzung“ vorzeitig vom Platz. Er wurde von
Abwehrstrategen „Goldi“ ersetzt. Kurzzeitig häuften sich Angriffe der Löbtauer. Erfreulich wie unsere
Abwehr, zeitweise von Reime und Winter unterstützt, die Angriffe des Platzbesitzers klären konnte. Und
die hoch vor unser Tor geschlagenen Flanken und Eckbälle wurden von Schramm weggefangen. Kurz
vor dem Pausenpfiff klärte „Mister Überall Grohmann“ im eigenen Strafraum gegen Jaster. Ganz ohne
eine kleine Kritik soll es nicht gehen. Um dem gerecht zu werden soll darauf hingewiesen werden, dass
die zwischenzeitlichen Fehlabspiele in unseren Reihen einige zu viel waren. Überwiegen soll aber die
Feststellung; Blau-Weiß spielte eine gute erste und eine großartige zweite Halbzeit! Es war
beeindruckend wie von den bereits erwähnten Winter und Grohmann sowie zunehmend auch durch
Klappan unser Spiel ins „Rollen“ kam und damit zwangsläufig unsere Angreifer auch zu Chancen
kamen. Mehrmals lief der Ball aus der Abwehr über die genannten Mittelfeldakteure ansehenswert. So
versuchten sich im Wechsel Zielezinski, Goldberg und Reime mit Schussversuchen, die leider vorerst
noch keinen Torerfolg brachten. Allerdings waren die zwei leichtfertig vergebenen 100 prozentigen
Chancen von Zielezinski und Reime doch etwas zu viel an Leichtsinnigkeit. Immerhin musste Schramm
in der 65. Minute einen Aufsetzerball zur Ecke abwehren. Grohmann und auch Winter wollten die
Entscheidung erzwingen, aber auch ihre Schüsse aus der Drehung gingen am Gastgebertor vorbei. Mit
der Einwechslung von Voigt für Zielezinski sollte ein weiterer Stürmer die Möglichkeit zum Erfolg haben.
Lieber Robin Zielzinski sei nicht traurig, nicht immer klappt es wunschgemäß. Gegen die Post wirst Du
wieder erfolgreich sein. Erfolgreich war der in diesem Spiel viel laufende und einsatzbereite Vincent Lu
Goldberg. Als Winter den Ball perfekt zu Goldberg spielte, landete dessen Schuss in der 74. Minute zum
vorentscheidenden 2:0 in den Maschen des Löbtauer Tores. Obwohl noch Spielzeit anlag, hatte sich die
Frage noch zwei guten Spielen in Folge positiv beantwortet. Lobenswert, dass man weiterhin den Angrif
suchte. Mehrmals lief Voigt nach den in den freien Raum gespielten Bällen. Der Lohn war der
Ballgewinn, als er einen Abpraller vor die Füße bekam. Nach schnellem Sprint vollendete Voigt kurz
vorm Abpfiff des Spieles zum 3:0 für die bessere Mannschaft an diesem Sonntag. Eine Anmerkung in
eigener Sache. Wir haben zwar keine Registrierung über gelaufene Strecken unserer Spieler, aber dass
der 41 jährige Winter und der 37 jährige Grohmann an diesem Tage 8 bis 10 km gelaufen sind, wird von
mir behauptet. Nun auf zum ersten Heimspiel bei Wacker gegen die Post und einem dritten Erfolg in
Folge?

Peter Lemme

Fehlender Zugriff

Fehlender Zugriff

Den im Fußball oft zitierten „fehlenden Zugriff“ bekam Blau-Weiß in Hellerau nicht!

Ohne die erkrankten Klappan u. Fischer sowie den gesperrten Reime musste Blau-Weiß im Dresdner Norden antreten:

Dieses Spiel begann mit Angriffen von beiden Seiten. So registrierte man in den ersten 10 Minuten bereits drei Eckbälle für Blau-Weiß,aber ohne Torgefahr. Die Gastgeber hatten zwei Torschüsse, obei

Donath einen Flachschuss parieren konnte. Als Dittmann auch bereits zum dritten Mal den Angriffsdruck der in weiß spielenden Hellerauer zur Ecke abwehren konnte ließ man Moritz aus etwa 8 Meter schießen, bloß gut knapp am Tor von Donath vorbei. Eben noch hatte Pilko aus 25 Meter mit Volleyschuss den Hellerauer Torhüter geprüft, als man bei einem relativ harmlosen Angriff der Radtke-Elf wieder einmal den Stürmer ungehindert schießen ließ. Donath war wohl auf Grund der zahlreichen Spieler beider Mannschaften die Sicht etwas genommen, und so stand es nach 13 Minuten 1:0 für Hellerau. In der Folgezeit durchaus verteilter Ballbesitz, aber Goldberg und auch Zielezinski konnten sich nicht in Schusspositionen bringen. Grohmann versuchte es aus 30 Meter und als ein Freistoß bei Goldberg landete wurde Vincent vom Abwehrspieler geblockt. Unserer Ältester, Tom Winter wieder mit viel Laufarbeit; er war es auch der in unserem 5 Meter-Raum mit Kopfball klären konnte. Einen Aufsetzerball hielt Donath und wenig später lenkt er mit den Fingerspitzen einen Ball über die Querlatte. Leider wurden die von unserer Abwehr und dem Mittelfeld erkämpften Bälle viel zu schnell durch Fehlabspiele wieder vergeben. So waren die Rettungsaktionen von „Goldi, Ditti und Adam“, zwei vergebenen Chancen von Hellerau und ein Kopfball von Ziegler auf das Tor von dem Hellerauer Torhüter die erwähnenswertesten Situationen der ersten Halbzeit. Bei einer Analyse der ersten 45 Minuten fiel die ungewohnte Ungefährlichkeit unserer Stürmer auf und wenn es vom Berichterstatter richtig erkannt wurde, bekamen wir zum wiederholten Male wegen nicht angreifen des Gegners ein Gegentor. Dabei ist es keine neue Erkenntnis; kurz vor dem Strafraum, aber vor allen im Strafraum sollte man den Gegner nicht schießen lassen. Mit Beginn der 2. Halbzeit spürte man den Willen unserer Blau-Weißen, hier nicht als Verlierer da zu stehen. Wenn nachfolgend die eine oder andere Spielsituation geschildert wird soll ausnahmsweise der Kommentar eines Blau-Weißen Fans nach dem Abpfiff genannt werden. Seine Worte waren: „Hier hätten wir noch weitere 30 Minuten spielen können und hätten trotzdem kein Tor erzielt, wir bekamen einfach keinen Zugriff“. Dabei waren wir in der zweiten Spielhälfte mehr am Ball, liefen und kämpften, hatten acht Eckbälle, aber kaum zwingende Torchancen. Zweifellos hat Schiedsrichter Daniel Asisow mit zahlreichen Entscheidungen gegen Blau-Weiß seinen Teil für einen „vergessenen Tag“ für uns beigetragen, aber die Ursache der Niederlage war er nicht. Dabei sollten wir uns noch bei unserem Torwart Karl Donath bedanken, hielt er doch zwei sogenannte 100%-ige. Auch hier hatte man den Gegner ungehindert zu Schuss kommen lassen. So war es auch in der 65. Spielminute; drei gegnerische Spieler spielen den Ball vor unserem Strafraum und als Konrad nicht angegriffen wurde gelang ihm das 2:0. Ein drittes Tor für Hellerau wurde wenig später wegen Abseits nicht anerkannt. So blieb es bei Angriffsversuchen unserer Männer. Man kann nicht umhin, dass Bemühen unserer wieder ganz in Blau spielenden Mannschaft zu erwähnen. Selbst nach diesem Rückstand ist der Kampfgeist und der Wille mehrerer Spieler, u.a Nguyen, Grohmann und Winter, von Blau-Weiß erwähnenswert. Diesem Willen etwas „zu reißen“ bekam dann Grohmann bei einem normalen Oberkörpereinsatz durch eine gelbe Karte von Schiri Asisow zu spüren. Mehrmals waren wir einem Anschlusstor nahe, aber sowohl die Abwehrspieler als auch der Torwart waren stets eher, schneller und im Zweikampf erfolgreicher an diesem Nachmittag. Zu allem Übel verletzte sich unser Torwart, als er beim Herauslaufen von einem Fuß des Gegners am Kopf getroffen wurde. Gute Besserung Karl! Noch so gut gemeinte Flankenbälle und Freistöße, vor allen von Goldmann, Zumpe und Dittmann wurden von der Abwehr bereinigt, zur Ecke geschlagen oder waren eine Beute von Torhüter Lippmann. Hoffen wir auf eine bessere Leistung beim überraschend starken Spitzenreiter Löbtau.

Peter Lemme

Begeisterndes Teamwork brachte Sieg beim Spitzenreiter!

Begeisterndes Teamwork brachte Sieg beim Spitzenreiter!

Den bislang guten Spielen unserer Mannschaft in Weißig wurde ein weiteres hinzugefügt.

Als Schiri Jursch das Spiel anpfiff, glaubten die Fans beider Vereine an ein ausgeglichenes Spiel. Dass uns aber ein wahres Fußballspektakel mit anspruchsvollem Fußball geboten wurde, ahnte keiner. Erster Wermutstropfen für unsere Männer, als M. Zumpe in der 7. Min. verletzt den Platz verlassen musste und durch seinen Bruder ersetzt wurde. Vom Anpfiff weg entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, d.h. beide Mannschaften versuchten es mit Angriffsfußball. Eben noch sielt Donath einen Flachschuss mit Fußabwehr und bereits im Gegenzug hatte Männel im Tor der Gastgeber Mühe, einen Schuss von Grohmann mit den Fingerspitzen zur Ecke zu lenken. Erfreulich wie unsere Abwehr bei den druckvollen Angriffen der Weißiger auf den Posten war. Wenn man von Dittmann und Zumpe dies erwartet, war es lobenswert, wie Ziegler seinen Gegenspieler in Griff hatte. Eine Großchance für den Gastgeber vergab Steps als er aus 6 Meter den Ball vorbeischoss. Auffallend die kämpferische und läuferische Bereitschaft unserer Mannschaft, insbesondere von Grohmann und Goldberg. Es war noch keine halbe Stunde gespielt, da war „Adam“ dreimal durch Foulspiel gebremst wurden. Als Donath einen Flachschuss parierte hinderte Ziegler den Weißiger Stürmer am Nachschuss. Dittmann, Zumpe, Nguyen und auch Reime klärten wiederholt gegen ihre Gegenspieler. Ein auf die lange Ecke geflankter Ball wird von Donath weg- gefaustet. Bei einem von Winter auf Voigt gespielten Ball wurde dieser leider abgedrängt. Ziegler rettet vor dem einschussbereiten Roch. Einige Minuten hatte Weißig den Druckerhöht. Hier muss die resolute Abwehrarbeit von Blau-Weiß nochmals erwähnt werden. In der 40. Min. wurde unser bis dahin drangvollster Stürmer belohnt. Aus der eigenen Hälfte spielte Nguyen den Ball zu Klappan, sein in den Lauf von Goldberg gespielter Ball wurde von Vincent angenommen, wenige Meter mit Ball am Fuß und ein kraftvoller Schuss und es stand 1:0. Beeindruckend mit welcher Freude dieses Tor gefeiert wurde. Dieses Gegentor hatte den Gastgeber etwas von der Rolle gebracht, sodass bei einem weiteren Angriff unser Jüngster Nguyen den Ball in die Mittelstürmerposition spielte. Der in diese Gasse gelaufene Goldberg krönt seine gute Halbzeitleistung in der 44. Min. mit dem 2:0. Ein Halbzeitergebnis was Dank der Tore von Goldberg, aber auch dank einer soliden Abwehrarbeit unserer Blau-Weißen zustande kam. Die in der zweiten Halbzeit erfolgte Leistungssteigerung von Blau-Weiß, mit Kampf um jeden Ball, war beeindruckend und uneingeschränkt lobenswert Nun aber zum Spielablauf in Halbzeit zwei. Ab der 46. Spielminute sahen die Zschachwitzer Fans nicht nur Zielezinski für den z. Z. etwas glücklosen Voigt, sondern auch eine Mannschaft, die mit viel Elan das Spiel gestaltete, dass „staunen“ angesagt war. Durch Winter, Grohmann, Klappan wurden Goldberg, Zielezinski und auch Reime immer wieder ins Spiel gebracht. Ein Abspiel von Goldberg zu Zielezinski und dessen Schuss parierte der Weißiger Torhüter. Zunehmend klären Ziegler und Zumpe und bringen die Bälle auch in den Angriff. Zielezinski setzte sich läuferisch gegen seinen Gegenspieler durch, sein nachfolgender Schuss wurde von Männel gehalten. Ein Flankenball von Reime köpft Goldberg 1 Meter am Tor vorbei. Winter erkämpft die Bälle und setzt unsere Angreifer ein. Als der Weißig-Trainer Klippel in der 60. Minute den ehemaligen Blau-Weiß Spieler Spitzl einwechselte, läuteten die Alarmglocken in unserer Abwehr. Hatte doch Spitzl in den vergangenen Wochen bereits 7 Tore erzielt. Als ihm dann tatsächlich in der 76. Min. mit einem 30 Meter Schuss in die hintere oberste Torecke das 1:2 Anschlusstor gelang hatte der Endspurt von Weißig begonnen. Bei einem weiteren Angriff von Weißig faustete Donath den Ball unglücklicherweise nach hinten ins eigene Tor. Beim Versuch zu retten, wurde er von Wagner geschoben, leider kein Pfiff und es stand 2:2. Spannung auf beiden Seiten. Als Männel einen scharfen Schuss abfaustet ist Zielezinski mit dem Kopf zur Stelle und erzielt den viel umjubelten Siegtreffer in der 89. Minute. Bei Abpfiff standen einigen Blau-Weißen Fans Freudentränen in den Augen.

P.Lemme