Die Mannschaft lebt noch

von | 5. November 2019 | 2. Männer

Nach drei Niederlagen in Folge konnten unsere 2. Männer ein Lebenszeichen setzen und immerhin einen Punkt gegen den Tabellenvierten an der Pirnaer Landstraße behalten.

Aber von Anfang an:

Wie auch bei der 1. Männer war der Kader am 7. Spieltag sehr klein. Mit gerade einmal 12 Mann trug man das Heimspiel vor knapp 50 Zuschauern gegen den FC Dresden II aus. Unter den 12 Spielern, waren drei Torhüter. Einer im Tor, Einer im Sturm und Einer auf der Bank. Trotzdem nahm sich die Mannschaft von Trainer Rocco Reichelt vor, dass Beste aus der Situation zu machen und die wenigen Chancen zu nutzen. Doch diese Vorsätze hielten nicht lange. Nach einer langen Flanke kam der Ball am zweiten Pfosten runter und der aufgerückte Innenverteidiger des FC Dresden musste nur noch den Fuß hinhalten. Die Zschachwitzer Hintermannschaft sah dabei nicht gut aus, weil die Zuteilung nicht stimmte. Noch vor der Pause die nächste Hiobsbotschaft für unsere Blau – Weißen. Nach einem Pressschlag blieb Richard Rauscher liegen und musste kurz danach ausgewechselt werden. Gute Besserung an dieser Stelle.

So ging es in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild, wie in Halbzeit eins. Ein tief stehendes Zschachwitzer Team, welches auf die eine Chance wartete. Und diese sollte kommen. Nach einem gechipten Ball hinter die Abwehrkette des FC Dresden, kann einer der Innenverteidiger den Ball nur noch mit dem Oberarm stoppen, sonst wäre Nicklas Pörsel allein auf das Tor zugelaufen. Logische Konsequenz: Rote Karte und Freistoß. Das Spiel wurde offener, die Blau – Weißen attackierten früher und wollten den Ausgleich. Doch nach einem leichtsinnigen Ballverlust im Aufbauspiel kam der FC zu einer Konterchance, die sie eiskalt zum 2:0 nutzten. Da Aufgeben keine Option ist und nie eine sein wird, kämpften unsere Jungs weiter und wollten sich belohnen. Nach einer Flanke von Cedric Pilko, stehen beide Innenverteidiger am zweiten Pfosten frei rum. Während der eine noch unter dem Ball hindurch sprang, musste Thomas Ladzinski nur noch den Fuß hinhalten und konnte so die Hoffnung auf einen Punkt wiederherstellen. Einziges Problem: Die Zeit lief weg. Da der Anschlusstreffer erst nach 84 Minuten fiel, war nicht mehr viel Zeit. Doch auch das schreckte die Jungs nicht ab, sondern puschte sie eher noch. Ein letztes Mal wird der Ball von Florian Weise nach „vorne“ in den Sechszehner geschlagen, wo wieder Thomas Ladzinski auf den Ball wartete. Dieses Mal nahm er den Ball Volley aus der Drehung und der passte.

Spielerisch war dieses Spiel sicherlich kein Augenschmaus, aber kämpferisch 1A. Und darauf lässt sich aufbauen